1 Woche Karibik für 370,- €

1 Woche Karibik für 370,- €

Hört sich zunächst an wie ein schlechter Scherz oder ein Nepper-Schlepper-Bauernfänger Angebot mit Fallen und versteckten Kosten, liegt doch das günstigste Last-Lastminute Angebot, das ich aktuell im Netz finde bei 800,- – 1000,- € für eine Woche All In in der Karibik.

Wie komme ich also auf 370,- €!? Ein Preis bei dem sich selbst der Rastaman die Locken weglacht.

Ich hatte zuvor noch nie von jemandem gehört, der die Dominikanische Republik individuell bereist, heißt es doch immer, man könne seine Hotelanlage nicht verlassen, da es viel zu gefährlich sei.  Tataaa er lebt noch!

Mit ein wenig Eigeninitiative und dem Weg weg vom Pauschalurlaub in einem der (gräßlichen) All In Bunker, lässt sich durch zwei Bausteine ein einwöchiger Urlaub in der Karibik zu diesem Preis zusammenstellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Dominikanische Republik das günstigste, weil am besten frequentierte Ziel, in der Karibik ist.

Unser Ziel lautet also: Dominikanische Republik

Der Flug

Während meines Aufenthalts in der DomRep trudeln gruppenweise junge Traveler ein, die ihre Flüge über eine bestimmte Page gefunden haben. Einem Reiseblog, der sich darauf spezialisiert hat, Flüge und Reiseangebote im Internet zu finden, die einem technischen Fehler oder einer Unachtsamkeit des Anbieters unterliegen oder aber unglaublich attraktive Rabatte aufgrund Kurzfristigkeit geben. Noch nie zuvor gehört…

www.Urlaubspiraten.de

Während ich für 150,- € aus dem 1 Stunde entfernten Puerto Rico eintreffe, fliegen meine zahlreichen Mitbewohner im Hostel aus dem 10 Stunden entfernten Deutschland für 140,- € ein (diese Schweine!).

280,- € für Hin- und Rückflug mit einer deutschen Fluggesellschaft – DAS IST KRANK – und will ich Euch daher nicht vorenthalten. Checkt mal die Seite ab, das ist unglaublich!

Die Unterkunft

Einmal in der Dominikanischen Republik gelandet, mit einem günstigen Flug, wo auch immer gefunden, ist die Unterkunft ein kleines Problem. Denn Punta Cana, beispielsweise, das Haupttouristengebiet der DomRep wird beherrscht von All Inklusive Anlagen, die sich kilometerweit, wie Städte den Strand entlangziehen und in die ich nicht mal einen Fuß hineinsetzen würde. Ein Spaziergang vom Strand bis zum Eingang der monströsen Anlage zur Straßenseite kann dabei schon mal bis zu 1 Stunde in Anspruch nehmen. Die Hotels sind durch das All Inklusive Angebot meist unattraktiv für Reisende (mit Hirn), die die Anlage auch mal verlassen möchten um Land und Leute kennenzulernen (huch, hier leben Menschen?) oder mal auswärts zu essen.

Das gerade erst neu eröffnete Bavaro Hostel ist das erste und einzige Hostel in Punta Cana und bietet mit 15,- € / Nacht oder 90,- € / Woche Dormbetten in angenehmen 4- oder 6-Bettzimmern und sogar Doppelzimmer für unschlagbare 26,- € / Nacht an. Und das in der unverschämt teuren Karibik.

Flug 280,- €

Unterkunft 90,- €

= 7 Tage Karibik für unschlagbare 370,- €

während sich Deine Kumpels im grottenschlechten 3 Sterne-Kakerlaken-Hotel auf Ibiza für 600,- € / Woche schwarz ärgern.

www.Bavarohostel.com

2 Min. Fußweg zum Supermarkt

2 Min. zum Fitnesstudio

5 Minuten zum puderfeinen weißen Palmen gesäumten Sandstrand,

während man in der All In Anlage, je nach Lage seines Zimmers, schon mal 20-30 Minuten zum Strand latscht (was vielen Pauschalurlaubern grundsätzlich nicht schadet).

Ein sympathisches familiäres Hostel anstatt dem anonymen All In Alptraum, unbezahlbar! Nachdem ich bereits auf einigen durchgelegenen Drecksmatratzen schlaflose Nächte mit Drahtspiralen im Rücken verbracht habe, weiß ich besonders zu schätzen, dass das Hostel Geld in die Hand genommen hat, um komfortable Mega-Matratzen anzuschaffen, auf der selbst die sensibelste Prinzessin, die Melonen große Erbse nicht mehr spüren würde.

Verpflegung

Hinzu kommt natürlich noch die Verpflegung, die im Hotel inkludiert ist, jedoch vom erkalteten, widerlich hinterlassenen Massenbuffet kommt. Insbesondere, wenn man sich nicht 24 Stunden im Hotel aufhält und auch nicht das Getränkeangebot voll nutzt, um sich das Hirn wegzusaufen, macht dieses Angebot meiner Meinung nach wenig Sinn. Frühstück wird durchs Hostel abgedeckt. Direkt vor der Tür des Hostels befindet sich eine Bäckerei und ein Imbissstand, der auch Gegrilltes anbietet. Darüber hinaus kann natürlich in der Hostelküche günstig eigenes Essen zubereitet werden.

Ich sage nur: Instantnoodles mit Eiern = 1,50 € pro Mahlzeit, schmeckt mit Salsamusik-Begleitung wie karibisches Gourmetfutter! Mjammmm…

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3 comments

  1. Hi… ja wir geben unser Bestes und versuchen „Reisen zu Piratenpreisen“ zu veranstalten! Apropos geiler Bericht Jonny.

  2. Hi

    Das nen ich mal nen geilen Tipp. Da werd ich auch mal schauen.

    Lg aus der momentan sonnigen Schweiz

    • admin

      sonnige schweiz?! Irgendwas mache ich falsch!

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