San Diego – Der Insidertipp für USA Reisende

San Diego – Der Insidertipp für USA Reisende

San Diego ist nicht nur die zweitgrößte Stadt in Kalifornien, sie trägt auch den Beinamen „America’s Finest City“. Warum dem so ist? Die Bewohner der Stadt und auch viele Besucher  schwärmen vom angenehmen Klima. Mit 20 Grad Durchschnittstemperatur lässt es sich schon etwas besser aushalten als in Germany. Aber auch kilometerlange Stränden, die kulturelle Vielfalt, eine hohe Lebensqualität und nicht zuletzt geschichtsträchtige Orte sprechen für San Diego und so ist die Stadt, DER Geheimtipp (oder auch nicht mehr wirklich) an der Westküste.

Während meiner Reise durch die USA finden oftmals angeregte Diskussionen mit Hostelmitbewohnern statt, meist über das einzigartige Flair San Franciscos, die beeindruckende Skyline New Yorks oder den karibischen Touch Miamis. Die No 1 Cities der USA. Jeder Reisende, der sich etwas mehr Zeit genommen hat, haucht dann mit verträumtem Blick häufig das berüchtigte: „ABER…

…hast Du auch SAN DIEGO gesehen?“

Allen, die sich dann bereits die verdiente Bräune an der Ostküste unter der Sonne Floridas holen, wird spätestens dann klar „Da scheine ich etwas verpasst zu haben.“

And that´s right!

San Diego hat nicht den Glanz Hollywoods, nicht die beeindruckende Größe New Yorks, nicht den Flair San Franciscos und doch seinen ganz eigenen atmosphärischen Flow, der jeden USA Reisenden in seinen Bann zieht. Bei Kurztrips bleibt die Stadt gerne auf der Strecke und so verpassen viele eine wirklich schöne City, die einen Tagestrip wert ist.

Jahrhunderte lang bevölkerten die Kumeyaay-Indianer die Gegend in und um San Diego bis im Jahr 1542 der portugiesische Seefahrer Juan Rodriguez Cabrillo das Land entdeckte. In San Diego befindet sich das San Diego Museum of Man, wo man viel Interessantes und Wissenswertes über die Kulturen Amerikas vor der Ankunft der Europäer erfahren. Mit über 72.000 Artefakten und 37.000 historischen Fotografien wird hier versucht das Erbe dieser Kulturen hochzuhalten. MUST SEE!!!

Im historischen Kern der Stadt kann man sich zwischen all den alten Gebäuden der Old Town in die Gründerzeit des Staates Kalifornien zurückversetzt fühlen. Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist das Gaslamp Quarter mit seinem Nachtleben, den Bars und Restaurants. Der Leuchtturm am Point Loma hingegen ist eines der beliebtesten Fotomotive bei Sonnenuntergang. Viele pilgern zu der wunderschönen Halbinsel an der Bucht von San Diego und werden mit einer unvergesslichen Sonnenuntergangsstimmung belohnt.

San Diego ist aufgrund seiner tollen Atmosphäre besonders bei jungen Besuchern beliebt. Die Stadt ist hipp und angesagt. So trifft man viele Surfer, die aus ganz USA kommen, um unter der kalifornischen Sonne einen Surfkurs zu belegen oder die vorhandenen Surf-Fähigkeiten auf eigene Faust zu verbessern. Die Strände von San Diego, wie der Mission Beach zum Beispiel, sind meist absolut akzeptabel. Für mich als totalen Strandfanatiker gehören die Strände in den USA bisher nicht zu den TOP-Stränden, das erwähnte ich bereits in Santa Monica. Die Kombination von City und Strand jedoch, hat einiges für sich und lässt das unvergleichliche kalifornische Lebensgefühl spüren. Auch der Pacific Beach ist einen Besuch wert.  Wer kleine Buchten kilometerlangen, weiten Sandstränden vorzieht, so wie ich, der wird die Strände von La Jolla lieben. Buchten geben mir immer so ein Robinson-Feeling und haben etwas von einem ganz persönlichen Privatstrand.

Sea World und der San Diego Zoo sind zwar die am häufigsten besuchten Attraktionen (und sicherlich einen Besuch wert, wenn man nicht low budget unterwegs ist), mich hat allerdings die Schönheit der amerikanischen West Coast viel mehr beeindruckt. Darüber habe ich bereits in meinen beiden Artikeln über meinen Westküsten-Roadtrip geschrieben.

59-Mile Scenic Drive

Einen Trip auf dem 59-Mile Scenic Drive, sollte man sich bei einem Aufenthalt in San Diego nicht entgehen lassen. Man kann den 59 Mile Scenic Drive auch in einer etwas kürzeren Etappe durchziehen. Vom Start am Embarcadero aus führt die Route dann nach Westen zum Harbor Island, weiter über Spanish Landing nach Shelter Island, mit seinen ausgezeichneten Fischrestaurants. Fährt man weiter nach Süden gelangt man zum Point Loma und zum Cabrillo National Monument, wo die Route dreht und man nach knapp 10 Kilometern den Ocean Beach erreicht. Auch die Coronado Bridge sollte man überqueren. Sie ist ein faszinierendes Bauwerk, das eine Kurve schlagend über die San Diego Bay führt.

Das faszinierende an Amerika ist sicher die Weite des Landes, die Größe. Das hat mich bereits auf der Westküstenfahrt total umgehauen und ich kann nun definitiv verstehen, warum die Amerikaner so stolz auf diesen Flecken Erde sind. So erlebt man bei einem Besuch in San Diego eine ganz andere Seite Amerikas als in New York zum Beispiel. Beim Wechsel von West nach Ost hat man das Gefühl von der chilligen kalifornischen Atmophäre San Dingos in ein gewaltiges Großstadtgetümmel zu tauchen. Zur Stadt der Städte komme ich noch in einer eigenen Reihe von Artikeln, vielleicht 5 oder 50 an der Zahl, ich weiß es noch nicht, es gibt in New York so viel zu sehen, das ist einfach unfassbar!

Gerade wenn man New York zum ersten Mal besucht sollte man eine Auswahl treffen und sich bestimmte Sehenswürdigkeiten vornehmen oder einfach eine Menge Zeit mitbringen. In dieser Stadt ist es einfach unmöglich beim ersten Besuch alles zu sehen (ich habe sogar die Freiheitsstatue verpasst), es sei denn, Du hast unmenschlich viel Zeit, weil Du auf Weltreise bist (nein selbst dann nicht) oder kommst mit etwas Glück an ein Praktikum oder Du belegst einen mehrwöchigen Sprachaufenthalt in New York. Übrigens ein immer beliebteres Mittel, eine Pause nach dem Studium einzulegen und rein karrieretechnisch mit mehr Inhalt zu füllen, als es bei einer Weltreise der Fall ist. So kann man für geraume Zeit in den Alltag der New Yorker eintauchen und den Big Apple nicht nur aus der touristischen Perspektive erleben.

San Diego – unbedingt einen Zwischenstop von einem Tag einlegen

New York– unbedingt einen Stop von 1 Jahr einlegen! Aber dazu kommen wir noch…

Fotos: Danke an Reni Yuliastutik, Bali und
Andreas Sennhauser von stecki.rtwblog.de

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2 comments

  1. … das macht es mir jetzt nicht gerade einfacher. Bin gerade in San Francisco und überlegte hin und her ob ich noch nach San Diego soll oder nicht und hatte es gestern von meiner Liste gestrichen – nun ist es wieder drauf 😉 Mal sehen, ob das noch klappt … Danke für den Beitrag.

    • admin

      I´m sorry, dass ich Deine Pläne geändert habe 😉
      Viel Spass.

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