The Killing Fields

The Killing Fields

 

Ein weitere grauenhafter Ort Phnom Penhs, der nach meinem Empfinden nicht existieren sollte, jedoch die dritte bedeutsame „Sehenswürdigkeit“ dieser Stadt ist – die Killing Fields.

Nach Folter und Verhör im S21 Gefängnis wurden die Gefangenen zur „Beseitigung“ zu den weiter auswärts liegenden Killing Fields transportiert. Dort wurden die Häftlinge zu Hunderten in Massengräbern „entsorgt“, sortiert nach Männern, Frauen und Babys.

Tiefe Gruben zeugen von einer Vielzahl ausgehobener Gräber, noch heute tauchen bei schweren Regenfällen Knochen und Schädel aus dem Erdreich auf. Gruselige Vorstellung.

Da Munition zu teuer war, wurden die Menschen mit einfachsten Werkzeugen der Landwirtschaft erschlagen, falls sie nicht bereits vorab durch Hunger oder Folter zu Tode kamen.

Über die Tötungsmethoden muß ich mich nicht weiter auslassen, es war grausam. Nur ein Beispiel ist dieser spezielle Baum, der Killing Tree. Hier kamen Tausende von Säuglingen zu Tode. Er war eigens dafür gedacht, Babys –an ihren Füßen gepackt- mit dem Kopf gegen den Baumstamm zu schmettern…dies meist vor Augen der Mütter, die in die gegenüberliegende Grube, dem Massengrab für Mütter, gestoßen wurden. Als man diesen Ort des Schreckens fand, klebte noch Gehirnmasse und Fleisch der Babys an der Baumrinde.

Heutiges Zentrum der Killing Fields bildet ein hoher Turm, der komplett mit Schädeln der Opfer gefüllt wurde (1. Bild).

 

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