Koromiri – der Ukulele hinterher

Koromiri – der Ukulele hinterher

Heute möchte ich mir genauer anschauen, was die Jungs auf der Koromiri-Motu so treiben außer die Ukulele und das Bongo zu bearbeiten. Durch die türkisfarbene Lagune von Rarotonga lässt es sich im hüft- bis brusthohen Wasser zu 3 kleinen unbewohnten Inseln waten, die Dir den letzten gnadenlosen Robinsonkick geben. Eine davon ist Koromiri. Eigentlich nutzt man ein Kanu, um überzusetzen, doch in nur 10-15 Minuten lässt sich das ganze auch ohne bewältigen. Die winzigen Ableger Rarotongas sind etwa 50-100m lang und in wenigen Minuten umrundet. Einige Boote, die Lagunencruises anbieten, steuern Koromiri an, um Touristen ein Barbecue anzubieten.

Der Nachteil: Man ist nicht immer ganz alleine dort.

Der Vorteil: Sie bringen ihre eigenen Musiker mit. Das bedeutet, während ich meinen Pelz in der Sonne brate und den atemberaubenden Blick auf Rarotongas Berge genieße, schallen mir aus dem Inselinneren (also 20 Meter weiter hinten) traditionelle polynesische Bongo- und Ukulelenklänge entgegen und 4 Jungs trällern ihre schönsten Lieder auf Maori gen Himmel, so wie ich sie eben jeden Morgen beim Wachwerden höre.

Ab und zu ergreift die kleine Insel ein mittelschweres Erdbeben, wenn eine Kokosnuss aus 10 Metern wie Blei in den Sand knallt. Während ich so da liege und seit geraumer Zeit keine Körperzelle mehr bewege, zwingt mich einer der Einheimischen (ich versuche es zu vermeiden, doch hier möchte man so gerne Eingeborenen sagen) zur Aktivität, als er hinter mir zwischen den Palmen erscheint und mir mit freundlichem Lächeln eine Kokosnussschale voller Früchte unter die Nase hält:

„Hey brother, for u! Melon, Papaya, Coconut. Enjoy it.“

Mann, mann, mann…so ein scheiß hartes Leben.

 

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