Kosten Singapur

Kosten Singapur

Part three: Singapur – angeblich eine der teuersten Länder der Welt. Das würde ich so nicht bestätigen. Sicher eine der teuersten Asiens, doch selbst dort finden sich mit Japan, insbesondere Tokio, ganz andere Kaliber.

Insgesamt verbringe ich 17 Tage hier.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf

1604,- €.

 
Singapur
Reisekosten 110
Food & Drinks 218
Unterkünfte 259
Fun 411
Kommunikation – Handy 15
Touren & Sightseeing 38
Taxi & Bahn 80
Sonstiges 473
1604,00

 

 

 

 

 

Reisekosten fallen außer dem Hinflug von Kotha Baru, Malaysia keine an, dafür im Gegensatz zu Thailand und Malaysia Taxi und Bahnkosten. Eine Bahnfahrt kostet im Schnitt 1,60 Dollar (Umrechnungskurs ist :1,78), also um die 90 Cent. dafür kommt man fast quer durch die ganze Stadt. Die Bahnen fahren jedoch nur bis ca. Mitternacht. Also ist ein Taxi unumgänglich, wenn man etwas von Singapurs Nachtwelt erleben will (und die ist eben auch unumgänglich).

In Food und Drinks ist kein Alkohol eingerechnet, ausschließlich Frühstück, Mittag- und Abendessen und Snaks. Ein Essen ist für 3-5 € erhältlich, wenn man sich an Local-Food hält, ist also KEINESWEGS teurer, als in anderen asiatischen Ländern. Mee Goreng ist das Nationalgericht, Nudeln mit Chicken oder Seafood. Die Chinesen senken den Qualitätsschnitt in Singapur enorm, in chinesischen kleinen Restaurants an der Strasse, gibts ausschließlich ganz ekliges Dreckszeug, lieblos zubereitet, das Hühnchen wird inklusive Knochen mit dem Beil zerhackt ins Essen geschmissen, ist IMMER kalt, also anmerken, dass man warmes Hühnchen möchte (um dann gesagt zu bekommen, dass das jedoch immer so ist und deshalb nicht möglich), Papierservietten müssen extra bezahlt werden, auch wenn es sich dabei um ein Stück Toilettenpapier handelt, Service ein Fremdwort, Sonderwünsche NO. Dazu gibts meist eine klare Brühe, die nach nichts schmeckt und bei der es sich vermutlich um das Wasser aus dem Kochtopf handelt, in dem das Huhn gegart wurde. Also, entweder ein paar Euro investieren und in ein gutes chinesisches Restaurant gehen oder einen Bogen um die chinesischen Günstigküchen machen. So sieht das ganze dann aus.

Besser sieht die Sache schon beim Inder aus. Auch hier in Little India lässt es sich für 4 Dollar gut speisen, mein Magen hat tapfer durchgehalten. „A little bit spicy“ bedeutet hier definitiv ein Spiel mit dem Feuer. Also am besten gleich ein Glas Milch dazu bestellen. Die Inder können kaum nachvollziehen, wie das Essen für uns scharf sein kann, haben jegliches Gefühl dafür verloren. Not spicy bedeutet immer noch mittelscharf.

Wer gut und günstig Local-Food auf der Strasse essen möchte, geht am besten zu Makansutra in der Nähe der Marina Bay (Haltestelle City Hall oder Esplanade). Hier gibts alles und frisch, man kann sich diverse Menüs selbst zusammenstellen und an den kleinen einzelnen Buden bestellen. Super Atmosphäre. Preise liegen bei etwa 10-20 Dollar für Seafood und 4-10 Dollar für Reis und Nudelgerichte.

Das was hier zu sehen ist, kostete etwa 35 Dollar und war für 3 Personen ausreichend.

Makansutra-Link

Und dann gibts da noch dies…immer einen Besuch wert. Ein Menu liegt bei 6,95 Dollar. Chilli Soße und Ketchup bis zum Abwinken for free (Deutschland, komm schon, zieh nach!).

Die Unterkünfte sind definitiv teurer als in Thailand oder Malaysia. Ein Einzelzimmer in einem Hostel liegt hier in Singapur bei 60 Dollar (33,- €), wenn denn eins zu kriegen wäre. Ein Hotelzimmer fängt bei ca. 100 Dollar an (Stadtrandgebiet) und liegt in Little India im Hotel 81, der am häufigsten anzutreffenden Hotelkette hier in Singapur, bei 160 Dollar. Also entscheide ich mich für Mehrbett-Dorms (zwischen 18 und 30 Dollar = 10-16,- €).

Eco Inn @ Chinatown

Sehr sauber für ein Dorm. WiFi funktioniert nicht besonders gut auf den Zimmern. Kein Frühstück, keine Safes. Ist kein typisches Hostel, sondern ein Hotel mit zusätzlichen Dorms und daher nicht auf Backpacker ausgerichtet, dafür sind die Zimmer definitiv besser ausgestattet und sauberer. Das Bad ist top! Wird man so in keinem Hostel finden. Ich kriege ein 10er Zimmer für mich allein, auch nicht schlecht.

Sehr Empfehlenswert. Nur die Gegend ist etwas tot. Läden und Restaurants schließen gegen halb 10 abends.

1 Nacht- 19,66 € (35 S$)


 

 

Dunlop 28 Backpacker @ Little India

Etwas teurer als die übrigen Hostels in Little India.Hier steigen eher Inder oder andere Asiaten ab, die hier in Singapur arbeiten, zur Hälfte aber auch westliche Reisende. Bett muß selbst bezogen werden, WiFI funktioniert perfekt. Safes müssen nach jedem Öffnen mit einem Dollar neu bezahlt werden (!? bescheuert), Frühstück ist inbegriffen (Toast, Marmelade und Kram, Cornflakes, Kaffee und Tee, nichts wildes). Der Luftschacht in den Zimmern bläst kontinuierlich Luft, die ganze Nacht…sehr laut (Ohrstöpsel nicht vergessen). Die Klimaanlage ist wegen der ganzen Asiaten hier stets auf Eisfachtemperatur gestellt. ich bin nach 2 Tagen krank.

Bedingt empfehlenswert. Dennoch…manchmal hat man keine Wahl. Unbedingt vorab buchen!!!

1 Nacht – 15,73 € (28 B)
ab der 2. Nacht 25 Dollar.

Weiterhin gibts hier das Inn Crowd, das beliebteste Hostel bei Westlern (20 Dollar, immer ausgebucht) oder Checkers, etwas gehobener (30 Dollar).

ACHTUNG: unbedingt ein Zimmer vorab reservieren, falls die Anreise am Wochenende erfolgt, ansonsten habt ihr nahezu keine Chance auf ein Zimmer. Im Dunlop beobachte ich ab Freitag mittag, wie im 10 Minuten-Takt Traveller eintreffen und vergeblich nach einem Zimmer fragen. Auch ich benötige etwa 3 Stunden, bis ich mein Zimmer habe.

Die 411,- € Fun-Kosten setzen sich zu 90% aus Alkohol und Clubeintritten zusammen, denn ein Cocktail kostet hier in den Clubs 10 Euro (15-18 S$), ein Bier 7 Euro (13 S$), sowie der Eintritt in die besten Läden zwischen 11 und 15 Euro (20-28 S$). Doch es lohnt sich, hier in Singapur wird ordentlich gefeiert. Mittwochs ist Ladies Night und Freitag und Samstag der übliche Wochenendtroubel. Ab besten feiert es sich am Clarke Quay im Attica. Weiterhin habe ich mir ein Paar Schuhe zugelegt, Puma (Original) 61,- €, also deutlich günstiger als in Deutschland und ein schwarzes Hemd, denn man kommt sich hier im Tourilook ganz schön dämlich vor, das muss gesagt werden. Mit Flip Flops kein Einlass. Und jede Frau trägt hier Gucci und anderen Fummel und 15cm Pumps. Die Stadt hat einfach Stil…wer also frisch vom Strand aus Thailand einfliegt, sollte an ein paar ordentliche Klamotten auf deutschem Niveau denken.

Ein neues Iphone white kostet hier 495,- € simlockfrei!!! Alle technischen Geräte sind hier ebenfalls günstiger als bei uns, Singapur ist also nur in bestimmten Dingen teuer, Alkohol und Mieten z.B. Alles andere liegt auf deutschem Niveau oder darunter. Für eine so hoch entwickelte Stadt wie diese, mehr als in Ordnung. Ein Zimmer in einer Dreier-WG liegt bei etwa 1000 Euro pro Monat.

Kommunikation beinhaltet ausschließlich meine Handysimcard. WiFi gibt es hier überall.

Touren beinhaltet folgendes (in €):

Zoo Eintritt 20
Transport dorthin 9,2
Botanischer Garten 5
Transport dorthin 13,3
Marina Bay Sands 20

Unter Sonstiges findet sich insbesondere meine neue Cam für 390,- €, da meine (neue!) Canon bereits nach 7 Wochen einen Sensorfehler aufwies. Ich muß diese unvorhergesehenen Kosten mit einrechnen, da der Verschleiß, gerade der elektronischen Geräte auf Reise enorm ist und die Wahrscheinlichkeit der Neuanschaffung bei einer einjährigen Reise relativ hoch ist. Die Garantie gilt übrigens immer nur im jeweiligen Land des Kaufs!!! Die Cam muß also zurück nach Deutschland, dort repariert werden und sobald ich sie über ebay losgeworden bin…ziehe ich den Ertrag hier wieder an.

Bedeutet…außerdem sind eben deshalb 105 € für einen Paketversand nach Deutschland entstanden (insgesamt 5 Kilo).

Weiterhin Wäscherei (je 3,5 €) und einige Medikamente wegen verlorener Stimme 🙂

Die meisten Reisenden halten sich hier etwa 3 Tage auf. Ich halte dies für zu wenig. 1 Woche muss drin sein, um sich die wichtigsten Highlights anzusehen. Meine 17 Tage waren sicher etwas übertrieben, aber ich bereue keinen einzigen!

Wie teuer genau eine Woche ist, kann man sich aufgrund der Angaben, je nach persönlichen Bedürfnissen, selbst zusammenrechnen.

Check out to Indonesia!

 

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