ROCK ON – Die TOP 10 der Besten Parties der Welt

ROCK ON – Die TOP 10 der Besten Parties der Welt

Photo: Stomp Singapore

Hier gibt’s die weltweit berüchtigtste Strandparty, die abgefahrenste Dschungelparty, den coolsten Höhlenclub, die wildeste Bootsparty, den besten Straßenkarneval und die nicesten Discotheken in meinem ganz persönlichen ultimativen Aroundtheworld-Party-Ranking, 100% self-experienced!

Bei einer Reise um die Welt bleibt die eine oder andere Party nicht aus. Für mich bestimmten die Besuche ausgewählter Partys (um nicht zu sagen, die berüchtigtsten, wildesten und besten Partys der Welt) zu einem wesentlichen Teil meine Route. Ja,…manchmal muss man Opfer für die allgemeine Leserschaft bringen!

Erzählungen anderer Reisender über die legendäre Full Moon Party in Thailand oder dem Sündenpfuhl himself, – Spring Break – in den USA, machten mich jahrelang vor der Glotze nervös, führten meine Bucketlist an und wurden daher entsprechend in meiner Reiseroute berücksichtigt. Ständig musste ich wild gewordenen Teenys beim völligen Durchdrehen in den News zusehen, staunte über volltrunkene Amis beim Wet-T-Shirt Contest, um dabei @home mit meinem Kölsch auf der Couch sitzend mein Älterwerden zu bejammern, damit sollte endgültig Schluss sein.

Mittendrin, statt nicht dabei!

Der Welt zeigen, wie Deutschland feiert –  Mission angenommen!

Ich habe mich (natürlich nur) für Euch ins Getümmel gestürzt, um die weltweit besten Partys live und mit vollem Körperkontakt zu testen. Ich bin um gefühlte 14 Jahre gealtert und habe mein Gesamt-Cholesterin erfolgreich auf 500 steigern können (mein Arzt meint, das sei im Grunde für mein Alter eine ganz gute Leistung!).

Medienberichte schrauben die Erwartungen durch künstliche aufgeblasene Berichte dabei gerne mal ins Unendliche. Es stellten sich einige der berühmt berüchtigten Partylocations als regelrechte Nieten heraus, dazu gehört tatsächlich der Spring Break, aber dazu mehr in einem kommenden Artikel. Nur wenige übertrafen meine Erwartungen extrem und haben es daher in die TOP 10 geschafft. Leider war es mir nicht möglich alle geplanten Spots zu besuchen (ich weiß ich werde alt), doch für die Partys, an denen ich teilnehmen durfte, ist es mir ein leichtes, ein Ranking zu erstellen.

Warum hier einige Events fehlen?

Ganz einfach. Man kann nicht überall sein. Ich urteile ungern über ein Event, das ich nicht persönlich kenne. Dies soll also nicht die „Top-10-der Parties-von-denen-man(vor-allem-die-Betreiber)-sagt,sie-seien-die-Besten-der-Welt“ sein, sondern ein purer Erlebnisbericht.

=> Für alle Partys, die ich ausließ aber Eurer Meinung nach hier Erwähnung finden müssen, bleibt Euch der Kommentarbereich.

Bemerkenswert ist, dass gerade die besten Partys der Welt KOSTENLOS sind und ein hoher Eintritt nicht automatisch ein Garant für eine gute Party ist.

Photo: Stomp Singapore

Was für ein Partytyp bist Du?

Nur damit wir uns richtig verstehen und Du Dir nicht denkst: „Moment mal, da fehlen aber ganz ganz wichtige Events. Z.B. diese total tolle Party mit den 15 Mann in dieser netten Sportsbar, letzte Woche.“, führen wir uns einmal kurz die verschiedenen Partytypen vor Augen.

1. Der geselligen Bartyp
Er/Sie trifft sich lieber mit ein paar Freunden zum gepflegten Plausch bei einem Liter-Humpen Bier oder einem guten Glas Rotwein, weil das was er/sie zu erzählen hat, einfach viel zu wichtig ist, um von lauter Musik übertönt zu werden und die Aufmerksamkeit seiner/Ihrer Freunde möchte er/sie sich keinesfalls von halbnackt tanzenden Frauen, bzw. nervig aufdringlichen Typen stehlen lassen.

2. Der Clubtyp
Er/Sie will nicht groß labern, sondern tanzen, tanzen, tanzen, schöne Menschen sehen, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt kommen und Spaß haben. Der Polo-Kragen hoch, bzw. die Hupen in Position gebracht, die Zirkonia-Ohrringe glitzern der Discokugel entgegen (was für beide Geschlechter zutreffend ist) und 500ml Kleistergel, bzw. 1 Tonne Haarspray sei Dank, die Frisur sitzt mal wieder perfekt.

3. Der Fake-Party-Typ
Er/Sie möchte gesehen werden und quetscht sich daher 3x wöchentlich in die engste Wurstpelle, die es beim so gerade eben noch bezahlbaren Modedesigner im Regal zum Spottpreis gab. Laufen kann sie auf den Heels zwar nicht, aber für ein paar Krampfadern mit 40 reichen die 15 cm Jimmy Choos auf jeden! Getanzt werden darf auf gar keinen Fall, sonst fällt auch eh alles aus dem Decolté und wer will das schon, also…zumindest nicht vor Mitternacht. Und eigentlich wissen ja auch sowieso alle wie gut er/sie auf dem Dancefloor ist, also was solls. Die Location ist total exklusiv und man trifft ausschließlich auf Menschen mit Niveau. Leute, die es geschafft haben. 7stellig, Lambo, Rolex. Er/Sie hat es zwar noch nicht „geschafft“, aber wenn interessiert das schon, man kennt sich halt.

4. Der Chilltyp
Er/Sie trinkt ausschließlich Bier, um möglichst chillig und gemütlich betrunken zu werden und das ausschließlich an einem coolen Hippi-Beach, bzw. einem Strand, von dem Millionen von Touristen jährlich berichten, es sei der absolute Geheimtipp-Aussteigerstrand. Die ganze Party findet liegend, auf diesen urgemütlichen thailändischen Sitzkissen statt, die im Sand liegen. Er/Sie trägt am liebsten diese weiten Batik-Indihosen, von der die Welt einfach nicht begreifen will, dass sie unheimlich stylisch sind und Barfuss laufen gehört zum Lebensgefühl. Psychodelische Musik geht ganz tief und wenn grad kein Bier greifbar ist, funktioniert auch alles was aus einem Gebräu aus Waldbodengewächsen im Mixer zubereitet wurde, vom netten Thailänder um die Ecke. Alles Natur versteht sich.

5. Der Ich-raste-jetzt-mal-eben-komplett-aus-und–schieß-mich-auf-der-Party-meines-Lebens-ab-Typ
Willkommen! Genau für Dich ist das folgende Ranking gedacht!

Hier also mein ultimativer, rein subjektiver, Partyguide durch die Backpackerwelt, und zwar für die Schwergewichte der Partywelt. Für Once-in-a-lifetime-Experiences, die man sein ganzes Leben nicht vergessen wird. Natürlich ist mein Eindruck geprägt von persönlichen Erlebnissen, auch Musikgeschmack und wie immer people, people, people.

Photo: Stomp Singapore

Objektive Bewertungskriterien an eine gute Party

1. Location
Eine Interessante, außergewöhnliche Location mit einer guten Aufmachung macht schon viel aus. Stylisch, kreativ oder total abgefahren und unique.

2. Publikum
Angenehmes und vor allem tanzendes Publikum ist ein Muss. Lockere, unverkrampfte Atmosphäre. Faires Miteinander und keine Aggressionen unter den Besuchern eine Selbstverständlichkeit.

3. Einschränkungen
Je weniger Regeln, desto wilder die Party. Eine gesunde Balance zwischen Anarchie und Respekt vor Mensch und Umwelt sollte gegeben sein.

4. Musik
Über Musikgeschmack und -Richtung lässt sich bekanntlich streiten.  Dennoch, wem die Musik überhaupt nicht passt, dem gibt die tollste Superparty rein gar nichts! Einen Rocker auf die Love Parade zu schleppen, ist ungefähr so gefährlich, wie einen Albino aufs Solarium zu schnallen. Er geht langsam und qualvoll ein, während  um ihn herum eine scheinbar wildgewordene Horde Irrer tanzt.

5. Das gewisse Etwas
Fire-Shows, Tänzerinnen, Feuerwerk, Schaumkanonen oder Top-DJs sind das Sahnehäubchen. Wenn alles andere bereits passt, bringt das gewisse Etwas den letzten Pepp in die Party und macht das Event zum unvergesslichen Erlebnis.

Das Ranking – 100% self experienced

 


1. Full Moon Party (Beach)

Wo: Koh Phangan, Thailand
Wann: Monatlich 1-2 Tage vor oder nach Vollmond, 18 Uhr bis zum nächsten Nachmittag
Eintritt: FREI

Berühmt, berüchtigt und DAS ORIGINAL. 10.000 in der Neben- und 30.000 Partypeople in der Hauptsaison rocken den 300m breiten thailändischen Strand Had Rin Beach, der monatlich zum Vollmond in den Ausnahmezustand versetzt wird. Neben der Masse an Menschen, die allein schon sehenswert ist, ist eindeutig die außergewöhnlich gute Stimmung hervorzuheben. Ein freundliches Miteinander ohne Aggressionen und Stress.

Wesentliches Merkmal der Full Moon Party sind die fluoreszierenden Farben, mit denen sich die feiernde Menge am gesamten Körper bemalt oder von gierigen Händen bemalen lässt. Der Alkohol ist günstig und wird aus Eimerchen (Buckets) getrunken. Auf 4 Bühnen werden unterschiedliche Musikrichtungen, hauptsächlich House & Electronic an den Turntables vermixt. Und die Musik ist up to date und saugut! Der Strand stellt als Open Air Location einen grandiosen Spot dar.

Full Moon ist auch ein Spiel mit dem Feuer. Mit brennenden Pois oder Fire-Sticks zeigen talentierte Thais grandiose Feuershows. Dabei fliegt auch gerne mal ein brennendes Poi in die schreiende Menge. Angeheiterte Partypeople lassen sich im Rausche des Billigvodkas gerne mal auf ein Spielchen ein und springen Feuerseil oder durch einen brennenden Feuerkreis. Schaumkanonen schießen an einem Ende des Strands Partyschaum in die Menge.

Was macht die Party noch aus: völlige Anarchie, weswegen eine gewisse Achtsamkeit, trotz des friedlichen Miteinanders, immer gegeben sein sollte. Von völligem Abschießen und Koma-Saufen, kann man hier nur abraten. Wer diese Party nicht auf seiner Bucket List hat, hat verdammt nochmal etwas im Leben verpasst. Full Moon Party bedeutet knapp 24 Stunden Vollgas-Party bis zum nächsten Nachmittag.

Nicht zu verachten sind auch die Pre-Parties zur Full Moon, die 2-3 Tage vor dem Event zum „Warmfeiern“ stattfinden und hier eigentlich auf den Plätzen zwei und drei rangieren müssten. Full Moon Party ist inzwischen weltweit ein Begriff, sodass auf nahezu jeder Insel eine „sogenannte“ Full Moon Party stattfindet. Sicher haben auch die kleineren Events ihren ganz eigenen Flair, doch das Original gibt es nur an einem Ort!

Places to visit before you die – FULL MOON PARTY und zwar nur auf KOH PHANGAN!
Einen ausführlichen Bericht über die Party gibt’s hier.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9RsvoN1PV_w[/youtube]

2.    Skygarden (Club)

Wo: Kuta, Bali, Indonesien
Wann: Jede Nacht von 22-3 Uhr
Eintritt: FREI

Skygarden ist vor allem eines, wild und ausgelassen. Auf 3 Floors tanzen Locals, ein Haufen Australier und der Rest der Welt zu wirklich grandioser Musik. Eher unbekannte DJs liefern TOP ab. Aufwendig zurechtgemachte Tänzerinnen entertainen mit einzigartigen Bühnentanzshows, Poledance, Feuerdarbietungen und Gogoeinlagen. Die Mädels trainieren hart und Vollzeit für diesen Job, der zu den begehrtesten Jobs Balis gehört. Die Tänzerinnen sind eine der wichtigsten Parts des Clubs und werden professionell gecoached.

Auch nicht zu verachten: Von 22-23 Uhr heißt es FREI Saufen und Speisen!
Einzigartig und ein Garant für einen vollen Club. Zu früher Stunde. Alle 15 Minuten lockt der Club mit günstigen Preis-Specials für alkoholische Getränke auf einem ohnehin lächerlich günstigen Preisniveau.

Einzige Kritik: Beim Einlass wird unterschieden zwischen Locals und Touristen. Während Touris freien Eintritt haben (mit der Gewissheit, dass diese für einen gewissen Umsatz sorgen), zahlen Balinesen einen Eintritt von umgerechnet 5 Euro, was den Club für 80% der Inselbewohner unbezahlbar macht.

Wer also einem Einheimischen eine Freude machen möchte, begleitet ihn als Tourist in den Club, denn dann haben auch Locals freien Eintritt.

3.    Attica (Club)

Wo: Clark Quay, Singapore
Wann: Mittwochs, Freitags, Samstags
Eintritt: 18,- € (2 Drinks inklusive)

Attica ist ein mittelgroßer Club in Singapurs Partyzentrum Clark Quay, mit 2 Areas und einem Open Air Innenhof mit Bar. Für das „feine“ Singapur ist Attica ein eher zu wilder Club und wird von Locals angeblich gemieden. Wenn man sich mit Singapurern unterhält, besucht rein niemand diesen Club. „Zu junges Publikum und die Party eher unter ihrem Niveau“ heißt es dann und der Laden wird von Insidern auch verachtend Slutica gennant, wegen den zu ausgelassen feiernden Partypeople. Genau deshalb – the place to be in Singapur! Kein schniker Club für Anzugträger und Snobs, sondern ein Spaßclub. Wann immer ich dort war, war der Laden proppevoll, eine gesunde Mischung aus Touristen und Locals und eine wohltuende Ausgelassenheit für Singapurer Verhältnisse. Jungs, der beste Tag ist Mittwoch, denn dann heißt es Ladies Night – freier Eintritt für Mädels! Mit einem Geschlechterverhältnis von 80 zu 20 lässt sichs als Mann ganz gut feiern (wollte es nur gesagt haben).

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VjvZWJ9Sd0Y[/youtube]

4.    Half Moon Party (Dschungel)

Wo: Koh Phangan, Thailand
Wann: 1x monatlich, ca. 2 Wochen nach der Full Moon Party
Eintritt: ca. 12,- €

Die gleichen Partypeople, die bereits die Full Moon gerockt haben, finden sich auch hier auf der Half Moon Party ein. Die Location kann sogar noch etwas mehr. Die Party findet im Dschungel statt! Per TukTuk werden einige Hundert Feierwütige in den Dschungel Koh Phangans gefahren, um dort durch die Nacht zu tanzen. Laser schießen durch die Nacht und diverse Ebenen und Podeste machen den Ort zu einem geheimnisvollen Spot im Nirgendwo. Absolut crazy und sehenswert. Viele Koh Phangan Traveler bevorzugen die Half Moon Party gegenüber der Full Moon Party, da sie etwas spezieller, etwas familiärer, etwas kleiner und „weniger kommerziell“ ist. Ihr wisst schon…mehr Batikhosenträger und Barfußläufer unterwegs hier.

5.    Imagine (Höhle)

Wo: Punta Cana, Dominikanische Republik
Wann: Freitags, Samstags
Eintritt: keine Ahnung, meine Erinnerungen an diese Nacht, sind wie ausgelöscht, komisch.

Photo: Imagine Punta Cana

Weiter geht´s in der Karibik. Eine der coolsten Partylocation dieses Planeten! Imagine besteht aus einem Höhlensystem mit mehreren Höhlen, die zu einer Discothek umfunktioniert wurde. Eine freakig surreale Umgebung, die durch Laser & Lightshows noch abgedrehter erscheint. Feiern wie auf einem anderen Planeten.

Die Area besteht aus Main Cave, Electro Cave, Universe Cave für große Events und der Chill Out Cave. Bei den Tänzern kommen endlich auch mal Mädels auf ihre Kosten.

Ich will noch nicht viel vorwegnehmen, der Club verdient definitiv einen eigenen Post. Bilder sagen mehr als 1000 Worte, zieht Euch das einfach mal rein:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=AEJgqMQlEII&feature=player_embedded[/youtube]

6.    Karneval (Straße)

Wo: Köln, Deutschland
Wann: Jährlich im Februar/März, 6 volle Tage lang
Eintritt: FREI für den Straßenkarneval

Was wäre ich für ein Kölner, wenn nicht ein wenig Heimatgefühle Platz in meiner TOP 10 fänden…es geht also nach Köln, der Mutterstadt des Karnevals. Ca. 1 Mio. Menschen versammeln sich hier jährlich, um mit lustigen Verkleidungen und jeder Menge Kölsch gemeinsam zu feiern, bis der Arzt kommt. Kölsch ist dabei das Getränk erster Wahl. (Es handelt sich um die Grundform des Biers, die in anderen Teilen Deutschland als Abwandlung auch unter dem Namen Pils oder Weizen verkauft wird).

Karneval in Köln bedeutet jede Menge Spaß und Abwechslung in verschiedenen Bars und Clubs (hier wird dann Eintritt fällig). Bei 1 Mio. Karnevalisten kann es hier auch schon mal zu stundenlanger Wartezeit kommen, wenn man die Location wechselt. Daher feiern viele das Fest als reinen Straßenkarneval. Kritikwürdig ist das Wetter zu dieser Jahreszeit, eher frostig, was die feiernde und sich warm singende Menge nicht davon abhält in luftigem Kostüm, viel Haut zu zeigen und Spaß zu haben. Bützje, werden die landestypischen Karnevalsküsschen genannt, die  freigiebig von Männlein und Weiblein verteilt werden, unabhängig von Attraktivität, Kostüm oder Geschlecht. Beim Karneval in Köln verhält es sich wie bei der Full Moon Party, inzwischen gibt es diverse Kopien, die bekanntesten dürften wohl Rio, Brasilien und Düsseldorf, Deutschland sein. Aber auch hier gilt – nur das Original zählt!

KÖLLE ALAAF!

Um auch hier objektiv zu bleiben: Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Musik. Wer mit der Schunkel-Munkel-Tralalala Mentalität zum Karneval nicht vertraut ist, sollte sich definitiv die aktuellen und traditionellen Hits vorab zu Gemüte führen und alle Texte auswendig lernen um den Funfaktor um ein vielfaches zu steigern.

 

7.    Zoukout (Beach)

Wo: Singapur
Wann: 1x jährlich im Dezember
Eintritt: ca. 60,- €


Zoukout, die offiziell größte Party Südostasiens und direkter Konkurrent der Full Moon Party. Erst nach reiflicher Überlegung habe ich tief in die Backpackertasche gegriffen, um 60,- € hinzublättern. Diese werden hauptsächlich fällig, weil es sich hier im Gegensatz zur Full Moon Party um ein voll durchorganisiertes Festival handelt und fast nur TOP-DJs auflegen.

Photo: Stomp Singapore

Paul Kalkbrenner, Paul van Dyk und Co., ganz viel Lametta und Feuerwerk, sowie aufwendige Bühnen und Lasershows. Auf der Full Moon Party ist weniger mehr. Zoukout dagegen startet in Singapur voll durch und hier heißt es „Das Beste ist gerade gut genug.“ Einen ausführlichen Vergleich der beiden Events gibt’s hier.  Na schaut Euch einfach an, was ich Euretwegen auf mich genommen hab. Ach, war das laut…

ZOUKOUT

 

8.    Lan Kwai Fong (Partyzone)

Wo: Hong Kong
Wann: Donnerstags, Freitags, Samstags
Eintritt: anhängig vom Club

Photo: Stomp Singapore

LKF ist die Partyzone Hong Kongs, im Grunde vergleichbar mit Clark Quay in Singapur. Der Unterschied: Hong Kong ist ein wenig lockerer und weniger konservativ, sodass ich hier die gesamte Partyarea nenne. Bereits wenn man die ersten Bars und Clubs erreicht, befindet man sich im Getümmel von Touristen, Expats und Locals, die alle gemeinsam in den Clubs und auf der Straße feiern, trinken und tanzen. Ich bin durch mehrere Clubs getigert und hatte in allen großen Spaß, gute Musik und nette Gesellschaft.

 

9.    Salsa in der Karibik

Wo: Puerto Rico, San Juan Altstadt
Wann: verschieden
Eintritt: FREI

Wer einen Abstecher in die Karibik plant, sollte unbedingt vorher in Deutschland einen Salsakurs belegen. Clubs und Bars in denen, wie bei uns in Deutschland, zu House & R n`B oder aktueller Popmusik getanzt wird, sind rar gesät. Hier zählt nur eins: Salsa! Für alle, die das nicht draufhaben: Bachata und ansonsten: Meruenge! Thats it! Latin ist Lebensgefühl. Mindestens einen der Tänze solltet ihr draufhaben und dann geht die Party richtig ab. In Puerto Rico war ich in einigen Clubs unterwegs und muss schon sagen, die Partykultur hat einiges für sich. Getanzt wird eng, heiß und sinnlich. In einigen Fällen könnte ich dafür garantieren, dass die Salseros aus jedem deutschen Club wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses an Ort und Stelle verhaftet würden. Und wenn Ihr schon mal auf einer Salsa-Party in Deutschland wart und glaubt, Ihr wisst, wovon ich rede – vergesst den Kinderkram, was hier abgeht ist HOTTTTTTT…ZZZZZZzzzzzzz!

 

10. Boots Cruise auf einer Holzdschunke

Wo: Pink Palace, Korfu
Wann: wöchentlich
Eintritt: ca. 20,- €

Hier habe ich eine Party für Euch in unmittelbarer Nähe Deutschlands. Nur wenige Flugstunden entfernt in Europa. Wer auf wilde Parties, viel Haut, Alkohol bis zur Bewusstlosigkeit und hemmungslosem Austausch von Körperflüssigkeiten aus ist, der muss nach Korfu. Ganz sicher, nicht jedermanns Sache, aber in jedem Falle äußerst unterhaltsam. Vergesst Punta Arabi, Ballermann 6 und Spring Break, gegen dieses Event ist jeder Swinger-Club ein Nonnen-Kloster. Allein das Zuschauen nötigte mich zur anschließend wochenlangen Beichte beim katholischen Pfarrer meines Vertrauens. Pink Palace schimpft sich selbst ein Backpacker -Resort und die Jungs lassen sich richtig was einfallen. Römerparties in pinkfarbenen Römergewändern, Komasaufen beim Klippenspringen und die berühmt berüchtigte Dschunkenfahrt, die der ein oder andere zügel- und klamottenlos hinter sich bringt und für die es ein Gentlemens Agreement gibt: Über das was auf dem Boots Cruise erlebt wird, wird nicht gesprochen. Das hier ist nur etwas für die Hardcore (und Single) Jungs und Mädels.

Photo: Stomp Singapore

Thats it. Dies meine ganz persönlichen Party-Highlights around the World. Wer den Spring Break vermisst, das war leider eine der zu anfangs erwähnten Flops und hat meine Erwartungen nicht im Geringsten erfüllt. Natürlich gibt es noch unzählige weitere Top-Party-Locations, die ich nicht besucht habe, nennenswert wären da sicherlich

  • Tubing in Laos
  • Burning Man in Nevada, USA
  • Sensation White in Deutschland

…und dann taucht da eine schillernde Erscheinung auf, die mich die Kompassnadel Richtung Krim ausrichten lässt. Das Event, das sicher die Partyszene der nächsten Jahre bestimmen wird. 

One more place to visit before die. 

Ziel: Ukraine

On Top of my Bucketlist:

KAZANTIP

 KAZANTIP II

 

Was sind Eure persönlichen Highlights? Shared die Party Eures Lebens mit der Allgemeinheit hier in den Kommentaren.

R o c k  o n !

 

„Ich liebe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere aller Dinge.“

Augustinus Aurelius , Philosoph, Kirchenvater und Heiliger


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5 comments

  1. Dennis

    Coole Erfahrung, wenn du die ganzen Partys mitgemacht hast.
    Bin seit längerem mal wieder bei dir vorbeigeschaut. Was mir als erste auf den Saque geht, diese ewige Facebook Fenster, bevor man deinen Bericht lesen kann. Ich will dich nicht Liken, weil ich auch gar nicht bei Facebook bin. Schaff das bidde wieder ab, oder erklär mir doch mal was das soll?
    Gruß Dennis

    • Geniale Liste. Tubing in Laos ist ja nun nicht mehr das, was es früher mal war. Aber das ist auch gut so. Es sind ja jedes Jahr viele Betrunkene im Wasser ertrunken.

      Das Facebookfenster nervt mich übigens auch. Es gibt ein anderes Plugin, bei dem rechts unten ein dezenter Hinweis zum Liken aufgepoppt wird, sobald sie nach unten scrollen. Das heisst like-js.de und kommt vermutlich auch bei mir bald mal rein. Check it out, man!

      • admin

        Vielen Dank für den Tip Oli! Werd ich demnächst mal abchecken.

  2. Dennis

    Hey, super. Das Facebook-Dingens-Bummens ist weg.
    Danke.

    • admin

      Dein Wunsch war mir Befehl 😉 Hat mich ja auch selber genervt das Ding!

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