Route 66 – End of Trail

Route 66 – End of Trail

Nach ein paar langweiligen Wolkenkratzern in LA, endlich Santa Monica Beach! Santa Monica ist der Hotspot im Süden der Westküste der USA. Wer Los Angeles besuchen möchte, sollte definitiv versuchen in Santa Monica unterzukommen. Die Shoppingmile des kleinen Stadtteils macht richtig Spaß. Viele kleine Läden

mit hippen stylishen Klamotten, coole Bars und Straßenmusikanten. Alles macht einen gepflegten Eindruck und man hat nachts nicht das Gefühl, in einer dunklen Ecke jeden Moment umgepustet zu werden.


Santa Monica lebt vom Beach Life. Direkt an einem kilometerlangen Sandstrand gelegen, spielt sich alles mehr oder weniger an Strand und Promenade ab. Trotz positiven Urteils für Santa Monica… der Strand…durchgefallen! GAR nicht mein Ding! Was vergangene Woche nachts einen so vielversprechenden Eindruck machte, gleicht am hellichten Tage einem breiten, flachen, grausandigen Ostsee-Strand.

Die Kulisse kann auch nicht wirklich viel, Hotels, Parkplätze und Blechtonnen quälen mein verwöhntes Auge. Einzig eine schöne, grüne Hügellandschaft zieht sich am Ende der Bucht entlang. Damit ist Gesamt-Kalifornien in meinen kritischen Augen, zumindest strandtechnisch, eine ganz große Niete. Wer Liebhaber weit gezogener, kilometerlanger Strände ist und auf Idylle und Sandqualität und vor allem Optik nicht all zu großen Wert legt ist hier aber gut aufgehoben. Strand und Sand gibt’s jedenfalls eine ganze Menge.


Dennoch lassen sich hier einige nette Tage verbringen. Santa Monica hat einiges mehr zu bieten, als Venice Beach. Unfassbare Touristenströme fallen über den Yachthafen her, an dem sich Souvenierläden und einige Restaurants aneinanderreihen und ein kleiner Jahrmarkt mit Achterbahn und Riesenrad aufgebaut sind.


Hier endet auch die legendäre Route 66. Ein Schild weist auf den letzten Punkt des vom Nordosten der USA quer durchs Land führenden Highways hin, der hier in Santa Monica endet. Für echte Nostalgiker können alle erdenklichen Souvenirs mit dem weltbekannten Schild hier in einem kleinen Route 66 Shop erworben werden.


Ein weiteres Highlight ist der Bubba Gump Laden. Ich bin ja überhaupt kein Forest Gump Fan, so kostet es mich einige Zeit, zu begreifen, warum alle so wild auf diesen Laden sind und es gar nicht erwarten können, ihre Füße in diese dämlichen, am Boden befestigten, übergroßen Schuhe zu schieben und sich fotografieren zu lassen.


Ein paar Musiker geben richtig gute Songs zum Besten und mexikanische Restaurants sorgen für das leibliche Burritos-Wohl. Die vielerorts zu findenden, gehirnlosen Faulenzer, die nichts besseres zu tun haben, als ihre Haustiere 10 Stunden lang der Touristenschar zur Schau zu stellen, um sich auf Kosten der Tiere den Lebensunterhalt zu verdienen, dürfen auch nicht fehlen. So werden begehrte Pics mit Schlange um den Hals oder Reptil an der Leine für teuer Geld an „abenteuerlustige“ Touris verkauft. Wenn man sonst nichts kann…

Burritos rückwärts essen ist angesagt, für alle sensiblen Kindermägen, sicher nicht nach dem kunterbunten Riesenrad, eventuell aber nach der kleinen Achterbahn, bei der das junge Publikum voll auf ihre Kosten kommt.

Ja, hier kann man es schon ein paar Tage aushalten. Santa Monica rettet LA die Ehre, wenn ich auch sagen muss, dass es sich hier dennoch mal wieder um einen viel zu gehypten Ort handelt. Das Wetter spielt dabei sicher eine große Rolle, so würde ich definitiv empfehlen, Kalifornien zur Hauptsaison zu bereisen, dann macht sicher auch der Strand mehr her.

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