Sardinien – Tolle Strände und wilde Natur

Sardinien – Tolle Strände und wilde Natur

Als bekennender Mallorca Fan habe ich ja bereits in einigen Artikeln zum Ausdruck gebracht, dass es nicht immer einen Flug um die halbe Welt braucht, um seine Fußstapfen in feinem Sand traumhafter Strände zu hinterlassen. Eine Insel, die nicht viele deutsche Urlauber auf dem Plan haben, ist die italienische Mittelmeerinsel Sardinien. Sie ist für viele Reisende ein Synonym für fantastische Strände. Für einige gibt es keinen Zweifel, dass Sardinien sogar die besten Strände Europas vorzuweisen hat. Und nicht nur das: Abwechslungsreiche Landschaften und eine herzliche Mentalität der Bewohner machen Sardinien zu einem rundum attraktiven Urlaubsziel für die verbleibenden warmen letzten Wochen im Jahr. Ich möchte hier vor allem ein paar Insights über die wilde Seite Sardiniens geben.

Klima

Zunächst einmal, für diejenigen, die ihre Resturlaubstage für dieses Jahr bereits verballert haben: Das Klima Sardiniens ist maritim und daher fast das ganze Jahr über sehr angenehm. So kann die Insel schon in der Ferienplanung für kommenden März berücksichtigt werden, da hier an sonnigen Tagen leicht 25 Grad erreicht werden. Das Gleiche gilt allerdings auch bis in den späten Herbst hinein, es ist also noch reichlich Zeit, einen günstigen Flug Richtung Sardinien zu buchen. Wer es richtig heiß mag (Ich! Ich!), kann sich bei angenehmen 40 Grad seine italienische Sommerbräune auf Sardinien holen.

Unterbringung

Das Inselleben spielt sich zum Großteil an der Küste ab, was zu einer hohen Dichte an Küstenstädten führt. Daher sollte man sich schon vorher überlegen, ob man eine Unterkunft im Zentrum der Stadt möchte oder doch lieber irgendwo an einer der sagenhaften Strände. Ich bin ja ein großer Fan von Ferienhäusern, anstatt Hotelzimmern. Speziell in südlichen Ländern Europas oder auf europäischen Inseln, sind gute Hostels eher rar gesät. Ein kleines Apartment schlägt mit seinen Vorzügen jedes Hotelzimmer. Bei einer Reise in einer Gruppe, aber auch schon zu zweit, ist man deutlich flexibler, kann selber kochen und ist ggf. günstiger unterwegs, als in einem schäbigen 3-Sterne-Hotel.  So gilt auch hier, definitiv ein nettes Ferienhaus auf Sardinien in Betracht zu ziehen.

Flüge

Sardinien verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und mehrere große Flughäfen, die beiden Hauptflughäfen liegen im Norden und im Süden. Alle werden täglich von Günstig-Airlines angeflogen. Die Entscheidung darüber, ob man den Norden mit seiner attraktiven Promi-Gegend „Costa Smeralda“ anfliegt (teurer!) oder lieber den etwas ruhigeren und günstigeren Süden, an der „Costa Rei“, ist maßgeblich für die Entscheidung der Fluglinie, hinsichtlich des besten Ticketpreises. Die Insel ist groß (!), daher solltet ihr unbedingt vorab entscheiden in welchem Inselteil ihr Euren Urlaub verbringen wollt und erst dann die Unterkunft und nach Flügen suchen. Im Norden fliegt ihr dann Olbia an (Air Berlin, easy-jet, germanwings), im Süden Cagliari (Ryan Air, germanwings, Air Berlin).

Aktivitäten

Eine der schönsten und eher ungewöhnlichen Wege die Insel mal aus einer anderen Perspektive zu erleben ist eine Tagestour auf der 80 Jahre alten Andrea Jensen. Dieses traditionelle Segelboot liegt in Alghero vor Anker und ist vom 01. Mai bis Mitte Oktober buchbar. Auf einer Tagestour kann man die raue Küste und das tiefblaue Meer Sardiniens genießen, und mit etwas Glück begleiten einen dabei einige Delphine.

Um die Eindrücke vom Meer noch stärker zu vertiefen kann man zum einen eine Zugfahrt durch das wilde und naturbelassene Hinterland von Sardinien genießen. Dabei kann man tiefe Schluchten, Kraterlandschaften und hohe Berge sehen, die man niemals auf dieser Insel vermutet hätte.
Wer dadurch besonders neugierig auf die raue Seite Sardiniens geworden ist, kann sich einer mehrtägigen Jeep-Tour anschließen. Der Tour Guide Francesco führt seine Gruppen in unbekannte Buchten, in tiefe Schluchten und zu den schönsten Aussichtspunkten der Insel. Neben den schönen Landschaften erfahrt man dabei sehr viel über die Geschichte der Insel.
Wer die Landschaften der Insel ausgiebig erkundet hat, sollte sich mit etwas Zeit im Gepäck zur Tauchstation bei „Capo Galera“ begeben. Hier hat man neben einer wunderschönen Aussicht von der Küste, die Möglichkeit verschiedene Höhlen zu entdecken und die spannende Unterwasserwelt Sardiniens kennenzulernen.

Sardinien – check it out!

Besten Dank für die tollen Fotos an Fabbio Cadoni und Valentina Sanna, meine beiden sardinischen Freunde.
(Sardinischen? Sardischen? Keinen Plan.)

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1 comment

  1. Sardanien stand noch nie auf meiner Liste interessanter Urlaubsziele. Ich bringe die Insel rein gefühlsmäßig eher mit der „High Society“, als mit Tourismus in Verbindung.
    Nach Deinem informativen Bericht und den einladenden Fotos werde ich mir wohl doch etwas mehr über sehenswerte Ziele und vielleicht Volksfeste ansehen. Möglicherweise war das der passende Tipp für’s nächste Jahr. Als Reisezeit sind mir dann aber Frühjahr oder Herbst deutlich lieber.
    Viele Grüße

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