10 Gründe für Work & Travel und wie du damit über 10.000 € im Monat verdienst

Hast du schon mal über Work & Travel nachgedacht? Den Traum, längere Zeit um die Welt zu reisen, tragen ohne Zweifel die meisten Menschen in sich. Zum größten Teil, ohne ihn jemals in die Wirklichkeit umzusetzen. Ein Grund dafür ist das fehlende Budget. Zu jung, um bereits entsprechendes Vermögen aufgebaut zu haben, gerade erst das Studium beendet oder mitten im Begriff das hart „erliehene“ BAFÖG zurückzuzahlen, siehst du dich außerstande, 10-20.000 € für eine Weltreise aufzutreiben. Verständlich.

Alles eine Sache der Prioritäten, wenn du mich fragst. Mit außerordentlichem Verzicht und Disziplin und dem Verkauf meines gesamten Besitzes, habe ich mein Weltreisebudget von 25.000 € innerhalb von 18 Monaten zusammengespart. Das ist möglich und absolut kein Problem. Wie? Darauf werde ich demnächst eingehen.

Wenn Verzicht für dich die Krätze bedeutet oder du bereits am Existenzminimum lebst und keinerlei Besitz hast und die Möglichkeit ohne Budget zu reisen für dich ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint, habe ich gute Nachrichten – die Lösung heißt

Work & Travel

Work & Travel ist ein Programm zum interkulturellen Austausch, an dem insbesondere Studienabsolventen teilnehmen. Vielen ist Work & Travel bereits ein Begriff, viele haben noch nie etwas davon gehört. Als ich mich auf meine „große Reise“ machte, hatte ich das Höchstalter bereits überschritten und vorher noch nie etwas von Work & Travel gehört. Für mich war das „Ding“ vom „monetenlosen“ Reisen gelaufen. Keine Chance mehr am Work & Travel Programm teilzunehmen.

Speziell in Australien begegnete ich Tausenden von Travellern um die 18-25 Jahre jung. Äußerst „arm“, aber beeindruckend reich an Reiseerfahrung und wenn du ebenfalls immer wieder von jungen Leuten hörst, die mal eben ein halbes Jahr in Australien oder für ein Jahr in Neuseeland unterwegs waren und du dich fragst: „Wie zum Geier bringt man die Kohle für so eine Monsterreise auf?“, dann sei versichert, die Jungs und Mädels haben die Hälfte ihrer Zeit Erdbeeren pflückend auf einem Feld in Nordaustralien verbraucht oder haben sich die Nächte kellnernd in Auckland um die Ohren geschlagen.

Letztendlich haben sie sich mit einem Work & Travel Programm die zweite Hälfte ihres Auslandsaufenthaltes, die der Reise gewidmet wurde, finanziert und sind mit dem erarbeiteten Budget durch Australien, Neuseeland oder die USA gereist oder haben den Kontinent verlassen und sind kostenbewußt durch Asien „gepackpackt“, um das meiste aus ihrem hart erarbeiteten Geld herauszuholen.

Work & Travel ermöglicht dir, im wahrsten Sinne des Wortes, mit nur einem Oneway- Ticket ausgestattet, ohne einen Cent in der Tasche, für ein Jahr ans andere Ende der Welt zu fliegen. Aufgeteilt in eine Phase des Arbeitens im Land deiner Wahl und einer zweiten Hälfte, die du komplett dem Reisen widmest, verbringst du vermutlich die aufregendste Zeit deines Lebens, ganz ohne die qualvolle, 1-2 Jahre andauernde Ansparphase, welche die meisten Weltreisenden unter großem Verzicht hinter sich gebracht haben.

Stoppschildhalter in Australien

Work & Travel in USA

Klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Wo ist der Haken?

Work & Travel ist sicher nicht jedermanns Sache, das muss jeder individuell für sich selbst entscheiden. Abgesehen davon, dass ich rein alterstechnisch, aus dem Raster falle (denn das Eintrittsalter für Australien ist beispielsweise auf 31 begrenzt), war für mich persönlich der Reiz, mich für ein sattes Jahr nicht mehr zur arbeitenden Bevölkerung zählen zu müssen, komplett auszusteigen. Ich wollte ein Jahr (oder länger) keinem Boss mehr Rechenschaft ablegen müssen, mein Leben genießen, morgens aufwachen, wann immer ich ausgeschlafen hatte und nachts nach durchzechter Party zu Bett gehen, wann immer ich entschieden hatte, genug Spaß auf den coolsten Parties der Welt gehabt zu haben – ohne an Morgen zu denken.

Das ist ein äußerst verlockender Gedanke, der dich dazu antreibt, dein Weltreisebudget schnellstmöglich auf ein reisetaugliches Level zu bringen. Neben den stereotypischen Antrieben die das Reisen mit sich bringen selbstverständlich, wie das Erforschen fremder Kulturen und das Bereisen exotischer Länder an sich.

Arbeiten während meines Sabbaticals war für mich in der Planung also ein absolutes NoGo! Für dich mag das anders sein. Im Grunde hat es mich allerdings während meiner Reise schon ein wenig gereizt, doch ein paar Wochen an einem Work & Travel Programm teilzunehmen, einfach aus Spaß. Denn Work & Travel hat neben dem Fakt, dass es sich um ARBEIT handelt, einige nicht zu verleugnende Vorteile, die ich hier einmal im Detail ausführen möchte.

10 Gründe für Work & Travel

 

1. Überdurchschnittliche Bezahlung

In Australien betragen die Gehälter um die 20-25 Aus$ / Stunde für die üblichen Jobs als Farmarbeiter oder Kellner. Das ist eventuell mehr, als du zurzeit in deinem Job in Deutschland verdienst. So kannst du innerhalb von 2-3 Monaten locker 10.000 $ verdienen, mehr als so mancher in 2 Jahren in der Heimat für seine Reise zusammensparen kann. Arbeiten auf dem Feld oder in der Gastronomie sind die Standardtätigkeiten in Australien. Aber es gibt auch einige hart umkämpfte Jobs, mit unschlagbaren Monatsgehältern im 5stelligen Bereich. Dafür musst du dich um einen der beliebten Jobs als Perlentaucher oder Minenarbeiter bewerben. Jobs, auf die hierzulande vermutlich niemand scharf wäre. In Australien reissen sich die Jungs darum 16 Stunden Schichten in einer Kohlemine zu schieben, denn nach wenigen Monaten packst du mit einem fetten Grinsen deinen Rucksack (voll Geld) und reist damit locker 1 Jahr durch die Gegend ohne einen Finger mehr krum zu machen. Ein Perlentaucher kann, wenn er erfolgsabhängig bezahlt wird locker 1000,- € pro Tag verdienen. Ein  Neuseeländer, den ich vor 2,5 Jahren in Nordaustralien traf, arbeitet heute immer noch in der Mine und hat den Job nie verlassen, weil er sich an das Gehaltsniveau gewöhnt hat und einer normalen Tätigkeit für unter einer viertel Mio $ Jahresgehalt einfach nicht mehr nachgehen möchte (ich denke wir wünschen uns alle, das auch irgendwann einmal sagen zu können).

Im Wechsel arbeitet er in einer 12 Stunden Schicht für 6 Tage die Woche für 3 Monate unter Tage und muss dann zum Ausgleich 3 Monate Urlaub nehmen. Es ist also ein Part-Time Job mit 5 stelligem Monatsgehalt. Um die langweiligen 3 Monate irgendwie zu überbrücken, hat er sich einen Sportwagen für 100.000 $ zugelegt und düst damit nun 6 Monate im Jahr quer durch Australien. Ich könnte mir Schlimmeres vorstellen.

Dabei handelt es sich nicht um einen Ausnahmefall, die Jobs sind zwar limitiert, aber es gibt dennoch Tausende von Minenarbeitern, Perlentauchern oder anderen hoch bezahlten Jobs, die an junge Reisende vergeben werden.

Ich sollte nicht unerwähnt lassen, dass es sich bei dem oben beschriebenen Kerl um ein zähes Kraftpaket handelt, 1,90 groß, 120 Kilo schwer und nicht kleinzukriegen. Weicheier dürften in dem Job wohl keine Chance haben, Faulpelze ebenso! Unter Tage wird hart gearbeitet! Aber für die Bürohengste unter uns, gibt es ja eine Menge Alternativen (mit niedrigerer Bezahlung), die ich euch unter Punkt 3 aufliste.

2. Zeit mit Gleichgesinnten coolen Leuten verbringen

Der richtige Job, die richtigen Leute um sich und die Sache läuft. Schon empfindest du Arbeit nicht mehr als Arbeit, sondern sie wird zum „Vergnügen“. Neue Freundschaften, neue Erfahrungen, und das im Land deiner Träume, was gibt es Besseres? (vielleicht Reisen! Aber sonst…)

3. Aufpimpen des Lebenslaufes mit Auslandserfahrung

Und hier kommen wir zum wichtigsten Part. Die „Lücke“ im Lebenslauf, die bei einigen Arbeitnehmern nach wie vor als Nachteilig für dich ausgelegt werden könnte, kann mit einer Aufgabe gefüllt werden. Deine Weltreise erhält mit Work & Travel mehr (positives) Gewicht im Lebenslauf. Wenn du glaubst, es gäbe heutzutage doch kein Unternehmen mehr, die dir eine einjährige Weltreise negativ auslegen könnte, dann irrst du dich leider gewaltig. Nicht alle Unternehmen in Deutschland sehen ein Sabbatical positiv, auch wenn sie es nicht aktiv im Bewerbungsgespräch ansprechen. Im Ausland steht man dem Thema sehr viel positiver gegenüber. Bei der Beschreibung deiner Tätigkeit im Lebenslauf sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gilt, dich bestmöglichst zu vermarkten. So kann aus deinem Kellnerjob zum Beispiel eine ernstzunehmende Tätigkeit als Client Service Manager F&B werden.

Hier mal ein paar Anregungen von mir:

  • Kellner
    Client Service Manager F&B (Kundenservice Manager im Gastronomiebereich)
  • Perlentaucher
    Jewelry Supply Management (Beschaffungsmanagement für Schmuckproduzenten)
  • Erdeerpflücker
    Director of Harvest (Erntedirektor im Landwirtschaftsbetrieb)
  • Minenarbeiter im Kohlebergwerk
    Preproduction Manager for Energy Supply Firm (Vorproduktion in einem Energiekonzern)
  • Kindermädchen
    Disaster Management for private Small-medium Enterprise (Katatrophenmanagement für ein privates Kleinunternehmen)
  • Fabrikarbeiter
    Production Manager (Produktionsmanager)
  • Blogger
    Publishing Director at Online Magazine (Herausgeber eines Online Magazins)
  • Oben-Ohne-Tänzerin
    Live-Entertainment Manager (Manager in der Unterhaltungsbranche)
  • Zimmerservice im Hotel
    Maintenance Specialist  (Instandhaltungsspezialist)
  • Aktmodel
    Production Manager for Modern Arts (Produktionsmanager für Moderne Kunst)
  • Kostüm-Träger
    Hollywood Double & Stuntman
  • Flyer-Verteiler
    Marketing Manager (Marketing Mitarbeiter)
  • Stoppschildträger
    Traffic Control Officer (Verkehrskontrollbeamter)
  • Straßenmusiker
    Singer-Songwriter & Open-Air-Events Production (Musikproduzent & Konzertveranstalter)
  • Schnorrer
    Charity Fund Raising Executive (Spendenverantwortlicher für Wohltätigkeitsorganisation)

Dass es diese Jobs tatsächlich gibt, seht ihr auf den Fotobeispielen, die ich von meinen Reisen mitgebracht habe.

Eine dieser Beschreibungen nutze ich selber für meinen Lebenslauf, um mein Reisejahr gekonnt zu überspielen, ihr dürft 3x raten welche (NEIN, es hat nichts mit Entertainment oder Moderner Kunst zu tun).

Kostümträger in Hollywood

Work & Travel

4. Das Land aus einer anderen Perspektive kennenlernen

Undzar aus der Sicht der arbeitenden Bevölkerung. So kommst du in Berührung mit Lebensbereichen, die ein Reisender nicht kennenlernt. Versicherungsfragen, Arbeitsvisum, Autokauf, ggf. eine längerfristige Anmietung einer Unterkunft, wenn du nicht im Hostel leben willst. Letztendlich führt das vor allem zu einer Tatsache:

Du hast das Land nicht nur bereist, sondern dort gelebt, was zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Du hast also tatsächlich Auslandserfahrung gesammelt, was wiederrum zu einer erheblichen Verbesserung deiner Jobchancen führt, wie bereits oben beschrieben. Ein Auslandsaufenthalt mit beruflicher Tätigkeit kannst du mit ein wenig sprachlicher Begabung in jedem Interview hervorragend verpacken und dich exzellent verkaufen. Internationale Firmen nehmen jeden Bewerber mit Auslandserfahrung mit Kusshand und ziehen ihn jederzeit einem anderen Bewerber ohne Auslandserfahrung vor.

5. Du kannst kein Geld ausgeben

Lange Arbeitszeiten bedeuten im Umkehrschluss natürlich auch, dass du kein Geld ausgeben kannst. Du verbringst deine Zeit während der Arbeitsphase deines Aufenthalts nicht nur „Arbeitend“ sondern auch „Geld sparend“, wie toll.

6. Du erlernst neue Fähigkeiten

Meist handelt es sich bei den Tätigkeiten die du annimmst, um Arbeiten, für die du keinerlei Kenntnisse vorweisen musst. Du wirst eingelernt. Du lernst also eine neue Tätigkeit kennen, erlernst neue Fähigkeiten und kannst so herausfinden, ob du diese Arbeit magst oder vielleicht in der Zukunft etwas in dem Bereich machen möchtest. Ich behaupte nicht, dass es nötig ist, eine Kellnertätigkeit auszuüben, um die aussichtsreiche Karriere eines Kellners auszutesten. Aber zumindest gibt sie dir einen Einblick in die Gastronomie allgemein. Vielleicht willst du dich ja anschließend mit einem Kaffee selbständig machen und andere arme Studienabsolventen herumkommandieren und für dich arbeiten lassen.

7. Vertiefung der Sprachkenntnisse

Deine Englischkenntnisse werden durch deine Arbeit deutlich verbessert. Du musst plötzlich in englischer Sprache auf professioneller Ebene kommunizieren und wirst dich darin Tag für Tag üben und verbessern. Das ist deutlich herausfordernder als der tägliche „Small-Talk“ mit Reisebegegnungen. Wenn du ganz viel Glück hast, verlierst du sogar deinen dämlichen deutschen Akzent. Du stehst übrigens immer deutlich besser da, wenn du in einem Gruppengespräch immer einen Franzosen und einen Italiener mit einbeziehst, denn diese beiden Nationen teilen unser Schicksal eines „unglücklichen“ Akzents.

8. Einfach erhältliches Visum im Gegensatz zum regulären Arbeitsvisum

Das Work & Holiday Visum wird in aller Regel ohne Murren und Rückfragen ausgestellt. Gerade Australien und die USA haben sehr strikte Visaregeln, was das Arbeiten vor Ort angeht. Es gilt Einwanderer davon abzuhalten, ohne Genehmigung zu arbeiten und damit Einwohnern den Jobmarkt streitig zu machen. Es ist also so gut wie unmöglich oder sehr sehr unwahrscheinlich, ein dauerhaftes Arbeits- und Aufenthaltsvisum, wie die Green Card zu erhalten. Daher ist das Work & Travel Visum von besonderer Attraktivität für deutsche Arbeitnehmer, die Auslandserfahrung in einigen der coolsten Länder der Welt suchen.

Flyerverteiler in Miami

Work & Travel in Frankreich

9. Du stärkst deine Softskills

  • Eigenständiges Arbeiten
  • Kooperationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Improvisationsvermögen
  • Interagieren mit Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen auf professioneller Ebene
  • Stressresistenz
  • Auffassungsvermögen
  • Durchhaltevermögen
  • Disziplin

Diese sogenannten Softskills kannst du bereits getrost in deinen Lebenslauf unter „Stärken“ aufnehmen, denn es ist so gut wie sicher, dass du in all diesen Bereichen eine enorme persönliche Weiterentwicklung erleben willst. Das trifft natürlich auch für Langzeitreisende zu, die nicht im Ausland arbeiten. Kommt jedoch noch eine Arbeitstätigkeit hinzu, dann findet eine noch intensivere Entwicklung statt. Es gehört eine Menge „Ar**h“ dazu, seinen selbigen aufzuraffen und 12 Stunden in der Gastronomie zu kellnern, während andere Reisende sich im gleichen Laden, vor deinen Augen, den Schädel vollaufen lassen.

10. Du kannst losreisen ohne vorher zu sparen

Und last but not least, das stärkste Argument für Work & Travel! Flugticket kaufen und abdüsen Richtung Ausland, ohne mühsam ein Budget für einen Jahresaufenthalt im teuren Australien oder den USA zusammengespart zu haben.

Unschlagbare Vorteile, die für ein Work & Travel Programm sprechen.

 

Wie bewerbe ich mich für Work & Travel

Du musst dich zunächst auf den jeweiligen Internetseiten der Destinationen bezüglich der Angebote und Annahmevoraussetzungen erkundigen und dich anschließend für das Visum bewerben. Du kannst natürlich erstmal nach einem passenden Job suchen und erst dann das Visum beantragen, so weißt du auch genauer, in welchem Zeitraum du arbeiten wirst.

Viele beantragen das Visum, buchen den Flug und fliegen auf gut Glück los, um dann vor Ort nach einem Job zu suchen. Hierfür benötigst du natürlich wieder ein gewisses Grundbudget, um dich einige Wochen über Wasser halten zu können.

Es gibt allerdings auch massenhaft Work & Travel Anbieter im Internet, die sich teilweise oder komplett um die Organisation und das Visum kümmern, Jobbörsen oder andere Services anbieten, die dir die Planung erleichtern.

Dann musst du nur noch deinen Rucksack packen, eine kostenloses Onlinekonto einrichten, damit du die ganze Kohle auch irgendwo parken kannst, dich um notwendige Impfungen kümmern und dann kanns auch schon los gehen…mit dem Arbeiten (ein schreckliches Wort) im Ausland.

Ich mache mich derweil wieder an meine Arbeit als Hängemattentester und Flaschenöffner

…Cheers.

Hat dir der Tipp gefallen? Dann share ihn mit deinen Freunden.

Mehr davon gibt’s übrigens in meinem Newsletter!

Hängemattentester in der Südsee (Volunteer!)

Hängemattentester

Kooperationsartikel

Der Artikel hat dir gefallen?
Mehr coole Tipps direkt in dein Email-Postfach und die automatische Teilnahme an Gewinnspielen gibt's hier. Go VIP!

Weiterlesen macht klug

Leave a Reply

*

3 comments

  1. Partypooper

    Nett geschrieben, aber die Realiaet sieht vor Ort doch anders aus. So einfach ist es hier mit dem Geld verdienen nicht. Mittlerweile laufen hier millionen Backpacker rum, die alle einen Job haben wollen. Der hiesige Arbeitgeber bevorzugt allerdings jemand der laenger als nur ein paar Monate bleibt. Damit er nach der Einarbeitung auch noch etwas von seiner Arbeit hat. So wie ich das hier in Queensland mitbekomme, gibt es auch sehr viele Australier die ohne Job da stehen und ebenfalls auf Jobhunting sind. Ich sage nicht, das es unmoeglich ist einen Job zu bekommen aber in der Wirklichkeit sollte man sich darauf einstellen, das die Leute hier nicht auf einen warten.
    Wenn man dann einen Job hat, ist es oft auch nicht besser. Die meiste Farmarbeit hier ist reine Backpackerabzocke. Der Lohn fuers fruitpicking ist oft laecherlich unterbezahlt (30doller fuer 500kg Orangen pfluecken) oder meistens wird man gar nicht mehr bezahlt denn man arbeitet 6 harte std am Tag fuer Unterkunft und Verpflegung. Es gibt immer irgendeinen Backpacker, der das macht. Selten sieht man einen Australier das tun.
    Es ist mit Sicherheit eine tolle Erfahrung Australien zu bereisen, aber das grosse Geld wartet hier nicht. Dem sollte man sich bewusst sein. Waeren sonst nicht auch alle Australier Millionaere?!

  2. Pingback: Tellerrand-Ausguck 06/2014 – was gibt’s bei anderen Reiseblogs im Juni | My Travelworld

  3. Felix

    hmmm also ich bin gerade hier und Jobs gibts hier sicher nicht in Hülle und Fülle. Fruitpicking habe ich zwar selber noch nicht gemacht aber nichts gutes darüber gehört. Ein Bekannter von mir ist nach einer Woche aus Tully wieder zurück gekommen und hat hingeschmissen weil die Bedingungen so schlecht waren, 2 weitere haben woanders nach ein paar Wochen auch aufgegeben und von wieder anderen Leuten habe ich gehört das Ihnen einfach ohne Angabe von Gründen der Lohn gekürzt worden ist.
    Bevor man sich auf sowas ein lässt sollte man mal auf dieser Seite hier vorbei schauen: https://www.fairwork.gov.au

    Fürs Perlentauchen werden keine Backpacker genommen. Ich wollte das machen aber in den Stellenbeschreibungen steht schon oft drin das man ein Aussie sein muss + man braucht ein Industrial Diver Lizenz mit einem Open Water braucht man da gar nicht auftauchen. 😀 Wohl aber gibt es Jobs für Backpacker in der Perlenindustrie aber eben nicht als Taucher.

    Ich arbeite im Moment als Tauchlehrer aber von meinen 190$ am Tag bleiben mir nur 125$ übrig außerdem bekomme ich pro Woche teilweise nur 1-2 Schichten und bekommen teilweise erst um 21:00 Uhr gesagt ob ich am nächsten Tag arbeite oder nicht. Ich kann also den Tag nicht einfach verplanen.

    Ohne Kohle einfach losreisen ist auch nicht. Es gibt einen Mindestbetrag den man haben muss um einreisen zu dürfen. Ich weiß nicht ob das nachgeprüft wird aber selbst wenn nicht: Ich habe im ersten Monat fast 2000€ ausgegeben bis ich mich zurecht gefunden habe und meinen ersten Job hatte.

Like what you read? Be a fan!schliessen
oeffnen